17.02.2025 - 6 Sanierung einer Wohnung im Wohnblock 5
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Zusätze:
- Gast: Herr Speck, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Kaiserbäder Gemeinde Ostseebad Heringsdorf GmbH & Co. KG
- Gremium:
- Gemeindevertretung Mölschow
- Status Beschluss:
- Beschlussumsetzung erwünscht 14.03.2025
- Datum:
- Mo., 17.02.2025
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr Speck erläutert, dass die Wohnung seit 40 Jahren nicht saniert wurde und somit eine Vollsanierung benötigt, die im Bereich von 25.000 bis 30.000 Euro kosten kann. Es wird erörtert, dass die Refinanzierung durch Mieterhöhungen problematisch sein könnte, da dies den Wettbewerb auf dem Wohnungsmarkt verschärfen würde.
Herr Speck informiert über die aktuellen Mietpreise, die für neu vermietete Wohnungen bei 6,30 Euro und für Bestandswohnungen bei 5,70 Euro liegen. Die Kosten für Sanierungen seien nicht pauschalisierbar und könnten zwischen 5.000 und 30.000 Euro variieren, abhängig vom Zustand der Wohnungen.
Anschließend betont Herr Speck noch die Wichtigkeit der Themen Wasserleitungen und Wärmeanlagen im Haushaltsplan.
Nach dem Vorschlag, die Miete aufgrund der hohen Sanierungskosten auf maximal 7 Euro zu erhöhen, wird eine Erhöhung auf 6,90 Euro für angemessener gehalten. Es wird um eine Begründung für die Mieterhöhung gebeten, damit ein entsprechender Beschluss vorbereitet werden kann.
Die weitere Diskussion konzentriert sich zunächst auf die wirtschaftliche Darstellung der Betriebskosten für Mieter, wobei Herr Speck die Bedeutung angemessener Kosten hervorhebt.
Es werden die Verantwortlichkeiten und die Unzufriedenheit mit den Leistungen des Hausmeisterdienstes Firma Lippa, insbesondere in Bezug auf Verkehrssicherung und Winterdienst, besprochen. Dabei wird auf die Herausforderungen bei der Personalbeschaffung für den Winterdienst hingewiesen, während die Anwesenden die Umlagefähigkeit der Kosten und deren Auswirkungen auf die Mietpreise erörtern, wobei betont wird, dass zusätzliche Leistungen die Miete erhöhen könnten, was vermieden werden soll.
Im weiteren Verlauf erörtern mehrere Gemeindevertreter die Einführung einer zentralen Müllanlage und die Problematik des "Mülltourismus", während Vorschläge zur Schaffung einer abgeschlossenen Anlage und zur finanziellen Planung im nächsten Haushalt (2026) zur Verbesserung der Situation diskutiert werden.
Abschließend besprechen Herr Kreßmann und Herr Speck die Notwendigkeit, konkrete Summen für die Haushaltsplanung zu ermitteln.
