14.09.2021 - 5 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

5.1

Ein Bürger fragt, warum in der Schulstraße in Bannemin die Tempohemmschwellen errichtet worden sind. Aus Sicht vieler Anwohner ist hier der Aufwand und Nutzen nicht gegeben und es entstehen sowohl durch das Überfahren dieser, als auch durch das Abbremsen und Beschleunigen zusätzliche Lärmbelästigungen. Außerdem wird gefragt, warum vor der Maßnahme nicht mit den Anwohnern gesprochen worden ist.

Herr Kreismer erklärt, dass dazu eine Anfrage vorlag. Die Gemeindevertretung hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt und es letztendlich als sinnvollste Maßnahme erachtet. Natürlich wäre es gut gewesen, vorher mit den Anliegern zu sprechen. Allerdings ist er nicht auf den Gedanken gekommen, dass diese Maßnahme Zorn erregen könnte.

Herr Kunde berichtet, dass er selbst schon eine brenzliche Situation erlebt hat. Insbesondere durch Zulieferer (DPD, DHL, UPS, etc.) aber auch schätzungsweise 90% der Anwohner halten sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindkeit im Bereich der Spielstraße und stellen somit eine Gefahr für spielende Kinder dar.

Herr Stradtmann ergänzt, dass solche Themen immer in den öffentlichen Sitzungen der Gemeinde besprochen und diskutiert werden und die Einwohner der Gemeinde immer die Möglichkeit haben, an diesen Sitzungen teilzunehmen.

Nach kontroverser Diskussion fragt Herr Kreßmann nach einem Lösungsvorschlag.

Daraufhin wird empfohlen die Tempohemmschwellen ca. 6 m auseinandersetzen zu lassen, so dass diese bei vorschriftsmäßiger Geschwindkeit nicht überfahren sondern umfahren werden können. Herr Kreismer antwortet, dass dieser Vorschlag nochmal in der Gemeinde geprüft und diskutiert wird.

 

5.2

Herr Kunde berichtet über den großen Brand, der sich vor kurzem im Mölschower Weg im Ortsteil Bannemin ereignet hat und weist auf die längst fällige Errichtung eines Löschwasserbrunnens in diesem Bereich hin. Außerdem sollte über einen zusätzlichen Löschwasserbrunnen in Verlängerung der Trassenheider Straße in Mölschow nachgedacht werden.

 

 

Des Weiteren spricht Herr Kunde die allgemeine Lage in der Freiwillen Feuerwehr Bannemin an. Diese ist weiterhin angespannt, es fehlen junge, aktive Leute. Das Interesse für die Feuerwehr muss unbedingt geweckt werden, um die Einsatzbereitschaft langfristig gewährleisten zu können.

Hierzu wünscht sich auch Herr Kreismer mehr Unterstützung von der Landesseite.

Zum Thema Löschwasserbrunnen informiert Herr Kreismer über den Antrag auf Förderung.

Herr Kreßmann ergänzt, dass im Geltungsbereich des B-Plangebietes Nr. 7 „Wohngebiet nordöstlich des Mölschower Weges“ ein Löschwasserbrunnen vorgesehen ist. Entsprechend dem Städtebaulichen Vertrag ist dieser durch den Vorhabenträger bis spätestens 31.12.2022 fertigzustellen.

Herr Schulz ergänzt, dass bereits vor einigen Jahren eine Bohrung gemacht, jedoch kein Wasser gefunden wurde.

Um Feuerwehrleute zu finden, bedürfte es seiner Meinung nach noch eines zusätzlichen Ansporns (z.B. in Form von Rentenpunkten). Hier ist die Landesregierung gefordert.